Die Musikkorps des Heeres
Das Aufgabenspektrum des Heeres ist vielfältiger und differenzierter geworden. Es reicht von Maßnahmen zur Ausgestaltung von Partnerschaften und Zusammenarbeit bis zu humanitären Hilfseinsätzen, von Frieden sichernden und Frieden schaffenden Operationen bis zum Kampf gegen den internationalen Terrorismus und zur Bündnisverteidigung.
In diesem Kontext liegt das Aufgabenfeld der 5 Heeresmusikkorps.
Nach seiner Aufstellung am 01.07.1956 konnte sich das Heeresmusikkorps 1 schnell einen guten und klangvollen Namen erwerben.
Im hauptsächlichen Zuständigkeitsbereich Niedersachsen, wie auch weit darüber hinaus, wurde es mit seinen Auftritten zu einem musikalischen, "sympathischen Botschafter" der 1. Panzerdivision und der niedersächsischen Landeshauptstadt Hannover.
Das Heeresmusikkorps 2 begann am 01.Juli 1956, für den "guten Ton" zu sorgen. Dies geschah zunächst noch unter dem Namen Musikkorps IV A der 2. Grenadierdivision in Kassel. Seinen heutigen Namen seit 01.04.1959 führend, fühlt und begreift sich das Heeresmusikkorps 2 in enger Verbundenheit mit seinem Standort als einziges hessisches Musikkorps der Bundeswehr.
Das Einsatzgebiet des Heeresmusikkorps 10 umfasst den gesamten Bereich der 10. Panzerdivision. Vom Bodensee bis Franken, vom Breisgau bis zum Bayerischen Wald sind die Busse des Musikkorps unterwegs.
Herzlich Willkommen beim Heeresmusikkorps 12
Das Heeresmusikkorps 12 - benannt nach der ehemals in Veitshöch heimbeheimateten 12. Panzerdivision - wurde 1962 in Fürstenfeldbruck als Luftwaffenmusikkorps 5 aufgestellt. Nach einem kurzen Gastspiel von 2 Jahren in Nürnberg wurde das Orchester 1966 an den Sitz des Divisionsstabes verlegt und dem Kommandeur der Divisionstruppen unterstellt.
Im Herbst 2002 wurde das HMK 12, kurz bevor es seinen 40. Geburtstag begehen konnte, der neuen Division für Luftbewegliche Operationen unterstellt, deren Divisionsstab sich in Veitshöchheim befindet.
Das Heeresmusikkorps 300
Das Heeresmusikkorps 300 wurde im Jahre 1956 in Idar-Oberstein aufgestellt. Hauptmann Friedrich Deisenroth war der erste Chef der damaligen 23 Musiker des Musikkorps, das die Bezeichnung IV B hatte. Schon wenige Monate nach Aufstellung des Musikkorps verlegte das Orchester in seinen jetzigen Standort nach Koblenz.
Das Heeresmusikkorps 300 tritt hauptsächlich in Rheinland-Pfalz und dem Saarland auf, da es als einziges Bundeswehrmusikkorps für diese Bundesländer zuständig ist.